| 1400 bis 1420 |
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| 1402 |
Der Rat von Berlin-Cölln bittet den Markgrafen um Hilfe gegen die märkischen Raubritter. |
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| 1404 bis 1406 |
Jobst von Mähren ignoriert das Hilfegesuch. Berlin, → Cölln und Frankfurt schließen Frieden mit den Quitzows und unterstützen sie in ihrem Verlangen, Statthalter der Mark zu werden. Raub und Brandschatzung gehen dennoch weiter.
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| 1405 |
Das Gertraudenhospital wird gegründet und der Bau der Gertraudenkapelle begonnen. |
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| 1406 |
Die Bürger von Berlin-Cölln wehren sich in bewaffneten Auseinandersetzungen gegen die Quitzows.
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| 1407 bis 1409 |
Jobst von Mähren hält sich häufiger in der Mark auf und verpfändet zahlreiche Städte an die Brüder Quitzow. Deren Pfandbesitz schließt Berlin-Cölln ein. |
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| 1410 |
Dietrich von Quitzow überfällt abermals die Doppelstadt Berlin-Cölln.
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| 1411 |
18. Januar Jobst von Mähren stirbt.
Sigismund wird König und Markgraf.
1. Mai Abgesandte aus Berlin-Cölln und der märkischen Landstände erscheinen in Ungarn zur Huldigung Sigismunds und berichten über die elenden Zustände in der Mark. Sigismund ernennt → Burggraf Friedrich VI. von Nürnberg zum Statthalter der Mark. |
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| 1412 |
Berliner Bürger sind am Sieg des Statthalters über die Pommern am Kremmer Damm beteiligt.
Berlin-Cölln huldigt → Friedrich VI. als neuem Landesherrn.
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| 1413 |
4. April Auf der Ständeversammlung in Berlin-Cölln huldigt der märkische Adel dem Landesherrn. |
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| 1414 |
→ Friedrich VI. siegt über die Adelsfronde.
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| 1415 |
30. April Burggraf → Friedrich VI. wird als Friedrich I. Markgraf von Brandenburg und Kurfürst.
Damit beginnt die Landesherrschaft der Hohenzollern, die bis 1918 währt.
18.-22. Oktober Auf der Ständeversammlung in Berlin-Cölln huldigen die Städte dem Kurfürsten, auf einer anschließenden Reise die Dörfer und Flecken der Mark.
21. Oktober Die brandenburgischen Stände leisten dem Kurfürsten im → Franziskanerkloster den Erbhuldigungseid. |
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| 1417 |
Der Kurfürst ernennt seinen Sohn Johann zum Statthalter der Mark und ihrer Städte. |
| 1421 bis 1440 |
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| 1426 |
13. Januar Friedrich I. übergibt seinem Sohn Johann endgültig die Regentschaft über die Mark. |
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| 1430 |
Die Doppelstadt Berlin-Cölln nimmt am Lübecker Hansetag teil und beschließt, den fürstlichen Übergriffen auf ihre Privilegien zu widerstehen. |
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| 1431 |
1. Februar Die Doppelstadt Berlin-Cölln schließt ein Schutzbündnis zur Wahrung ihrer städtischen Rechte und gegen das Raubwesen mit Frankfurt /O. und Alt- und Neustadt Brandenburg.
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| 1432 |
Einfall der Hussiten in die Mark Brandenburg bis in das Berlin-Cöllner Umland
Berlin und → Cölln vereinen sich - gegen den Landesherrn - und bilden einen gemeinsamen Rat. Den Vorsitz übernimmt der Berliner Schultheiß. |
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| 1435 |
23. September Die Doppelstadt Berlin-Cölln erwirbt vom Johanniterorden die Dörfer Tempelhof, Marienfelde, Mariendorf und → Richardsdorf (Rixdorf / Neukölln).
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| 1437 |
7. Juni Kurfürst → Friedrich I. ernennt seinen Sohn Friedrich (II.) zum Statthalter der Mark, Johann übernimmt die Regentschaft der fränkischen Stammlande. |
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| 1440 |
20. September → Friedrich II. wird mit dem Tod Friedrichs I. Kurfürst. |
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| 1441 bis 1460 |
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| 1442 |
Der Kurfürst hebt den Zusammenschluss der beiden Städte auf und verbietet ihnen, Bündnisse einzugehen und an den Hansetagen teilzunehmen. Er zwingt sie, ihm Land zur Errichtung eines → Schlosses abzutreten.
Der kurfürstliche Richter zieht in das gemeinsame Rathaus auf der Langen Brücke ein. |
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| 1442 bis 1443 |
Der Stadtschreiber Nikolaus Molner verfasst das Cöllner Stadtbuch.
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| 1443 |
16. April → Friedrich II. bestätigt den neuen Berliner Rat.
31. Juli Grundsteinlegung zum kurfürstlichen Schloss in → Cölln.
Die Bürger wehren sich erfolglos gegen den Schlossbau. |
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| 1447 |
Ende Dezember Auf der Städteversammlung in Spandau sucht der Kurfürst eine Einigung mit den Räten von Berlin-Cölln.
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| 1448 |
Die Bürger von Berlin und → Cölln erheben sich im Berliner Unwillen gegen den Landesherren.
19. Juni Berlin und Cölln unterwerfen sich dem Kurfürsten.
Zunftprivilegien darf zukünftig nur der Landesherr gewähren. |
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| um 1450 |
Berlin zählt 724, Cölln 312 Wohngebäude mit insgesamt etwa 1 000 Familien.
In beiden Städten werden zusammen mit dem kurfürstlichen Hof, Priestern und Mönchen 8 000 ansässige Personen geschätzt.
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| 1450 |
Der „Landwehrungs-Graben“ oder „Fluthgraben“ im Bereich des späteren → Tiergartens wird angelegt.
Die Schwesterstädte müssen dem Kurfürsten je Bürgerhaus einen gerüsteten Soldaten stellen. |
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| 1451 |
12. März → Friedrich II. bezieht das Schloss zu → Cölln.
15. Dezember Das Hohe Haus wird dem kurfürstlichen Kammermeister Jürg von Waldenfels als Burglehen übergeben.
Das kurfürstliche Hofgericht wird von Tangermünde nach Cölln verlegt.
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| 1453 |
Der Kurfürst beeindruckt die Bürger von Berlin und Cölln mit seiner Pilgerfahrt ins Heilige Land. |
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| 1454 |
Die Kapelle im → Schloss wird dem heiligen Erasmus geweiht und zur Pfarrkirche erhoben.
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| 1458 |
28. April Auf dem Neuen Markt wird Matthäus Hagen nach einem Inqisitionsprozess als Anhänger der hussitisch-taboristischen Lehre hingerichtet. |
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| 1461 bis 1480 |
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| 1465 |
20. Januar Papst Paul II. erhebt auf Bitten des Kurfürsten die Erasmuskapelle im Schloss zur Kollegiatskirche. |
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| 1470 |
2. April → Friedrich II. legt die Regierung nieder. Sein Bruder → Albrecht Achilles wird Kurfürst.
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| 1471 |
Das → Franziskanerkloster wird erweitert. |
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| 1473 |
Der Kurfürst legt in der Dispositio Achillea die künftige Erbteilung der Hohenzollern fest.
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| 1477 |
Das Generalstudium der sächsischen Dominikanerprovinz wird von Erfurt und Magdeburg in das → Cöllner Kloster verlegt. |
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| 1481 bis 1500 |
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| 1484 |
Im Zusammenhang mit dem Auftreten der Pest entsteht vermutlich der Berliner
Totentanz in der → Marienkirche.
Der Bürger Müller stiftet den Bau der Jerusalemkapelle vor den Toren → Cöllns. |
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| 1486 |
→ Johann Cicero wird Kurfürst. Er residiert als erster Hohenzollernfürst ständig in Cölln.
Die Schwesterstädte Berlin und Cölln werden zu kurfürstlichen Residenzstädten erhoben.
Erlass einer Polizeiordnung über Prostitution und Bettlerei
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| 1488 |
Der Kurfürst erhebt die „Bierziese“.
10. September Johann Zehender erhält das städtische Privileg für zwei Apotheken in Berlin. |
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| 1495 |
Der Vogelherd des Kurfürsten an der → Panke bei Pankow wird erwähnt.
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| 1499 |
→ Joachim I. wird Kurfürst. |
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- © gerhild komander 8/06 -
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