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| August 2009 |
Berlin geht baden. Bademode anno 1913
Ein Damenanzug aus schwarzweißem oder blauweiß gestreiftem Perkal kostete in der Länge von 100 Zentimetern 4,25 Mark, die passende Kappe 1,95 Mark. Günstiger fiel diese Länge in Satin aus: 3,20 Mark das Stück. Einen deutlicher höherer Preis verlangte das Kaufhaus des Westens für einen zweiteiligen Damenbadeanzug aus Satin mit Schoß- und Atlas-Garnierung: 16,75 Mark.
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| Juli 2009 |
Schramms Seebad Wilmersdorf
Hermann Bodenstab gab sich außerordentlich viel Mühe und bewarb den Besuch seines Seebades in Wilmersdorf mit einer ganzseitigen Anzeige im Katalog der Großen Berliner Kunstausstellung. Vier eigens für ihn angefertigte Ansichten zeigen das Panorama der Badeanstalt am See. Das Etablissement fasste 10 000 Menschen.
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| Juni 2009 |
Weiße Kleider von Linon und türkisches Garn
Bei den Damen ist im Sommer die Hauptfarbe weiß. Des Morgens tragen sie Linonhauben, Stroh-, Bast- und Atlashüte ohne Unterschiede der Farbe und Form, weiße Kleider von Linon oder Musselin ... Auch tragen sie morgens und abends einen bis auf den Schuh gehenden schwarzen Taftmantel.
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| Mai 2009 |
Auskünfte, Werbeschriften in elf Sprachen
Schon lange heißt das Fremdenverkehrsbüro Touristenin-formation oder Tourist-Info. 1935 war das Wort Fremden-verkehrsamt gebräuchlich. Das Fremdenverkehrsamt der Reichshauptstadt Berlin befand sich nicht am Branden-burger Tor, nicht am Bahnhof Zoo und auch nicht am Potsdamer Platz. Es befand sich in der Klosterstraße, nicht weit von der Franziskanerklosterkirche.
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| April 2009 |
Max Slevogt, wundervoll primitiv ...
So schwärmte 1908 die Anzeige des umschwärmten Kunstverlags Paul Cassirer, der sich in der noch umschwärmteren Victoriastraße, nicht weit vom Kemperplatz befand. Coranna, eine echte rechte Indianergeschichte, war dennoch nur Beiwerk, wie der Anzeigende zugab, für die wundervoll primitiven Federzeichnungen des Künstlers Max Slevogt.
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| März 2009 |
Jubiläumsfirma des Jahres 1925 im Adressbuch Berlin
Wer neugierig die einladend offen gehaltenen, schweren Berliner Haustüren durchschreitet, in die hohen Dielen eintritt, die zur Treppe in die Obergeschosse und auf den Hof führen, hat sich vielleicht schon so manches Mal gefragt, wer die vielen, vielen Fliesen - oder wie die Norddeutschen sagen, die Kacheln - hergestellt haben mag. Ein guter Teil dieser Kostbarkeiten stammt aus der Berliner Niederlassung der Firma Villeroy.
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| Februar 2009 |
„Ich bin mir selbst Licht genug!“
Die Geschichte trifft fast den Tonfall der Julie Schrader, die wohl doch nicht dichtete, doch ist man frau im Biedermeier verhaltener in der Wortwahl, erst recht verhaltener als der Neffe der Dame, die vielleicht nie dichtete. Hans Ostwald hat leider keine genauere Quellenangabe für dieses Stück „Berlinerisch“ als „Biedermeier“.
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| Januar 2009 |
Die Herrnhuter in der Wilhelmstraße und zu Rixdorf
825 000 Mitglieder weltweit zählt die Evangelische Brüder-Unität–Herrnhuter Brüdergemeine gegenwärtig. Die Gründung erfolgte 1722 in der Oberlausitz, im kleinen Städtchen Herrnhut. Nicht nur die berühmten Weihnachts-sterne kommen von dort. Unter König Friedrich Wilhelm I. kamen Menschen dieser evangelischen Glaubensrichtung nach Brandenburg-Preußen, nach Berlin und Rixdorf.
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| Dezember 2008 |
G. Bosse'sche Gemälderahmen-Fabrik
Mit der Herstellung von exquisiten Bilderrahmen, pardon, Gemälderahmen, denn Wechselrahmen und anderen Tand gab es noch nicht, aber auch Einrahmungen aller Arten von Bildern, warb O. Weber für sein Unternehmen: Rahmen nach Angaben der bedeutendsten Künstler, Rahmen in feinsten französischen Mustern.
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| November 2008 |
Hans Wursts Reise in die Hölle und wieder zurück
... besuchen Sie eine mit lächerlichen Scenen, ausgesuchter Lustbarkeit, lustigen Arien und Verkleidungen wohl versehene, dabei aber mit ganz neuen Maschinen und Dekorationen artig eingerichtete Maschins-Komödie ... Nein, nicht in einem Theater Unter den Linden, auch nicht November 2008, sondern im Jahre 1777 ...
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| Oktober 2008 |
Weeßte Kutscher ...
Warum verloren die Droschkenkutscher den Wettkampf mit den Automobilen? Trotz dem weltberühmten Engagements des Eisernen Gustavs?
Ede weiß Bescheid und klärt den Berliner Kutscher auf. Mit einer seltsamen, ja, haarsträubenden Logik.
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| September 2008 |
Buchdrucker
So erging es den Buchdruckern in Berlin um 1800: Jeder Buchdrucker muß ein eigenes Privilegium zur Anlegung einer Buchdruckerey sich erwerben und nachweisen, daß er nicht allein diese Kunst ordentlich erlernt, sondern auch das benöthigte Vermögen besitze.
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| August 2008 |
Die Canaille
Anekdoten von Friedrich dem Großen, gesammelt, um den König zu beschreiben, weil er seinem Volk aus dem Weg ging? Die meisten Geschichten sind erfunden, wenige passend, viele aber amüsant. Manche Anekdoten verraten tatsächlich etwas von des Königs Gemütsverfassung und Lebenshaltung.
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| Juli 2008 |
„Mensch, dir haben se woll vajessen zu bejraben.“
Beschweren Sie sich nie wieder über die Unfeundlichkeit und über rauhbeinige Kommentare in Berlin. Was Hans Ostwald vor 76 Jahren an Aussprüchen der Berliner Bevölkerung sammelte, aufschrieb und veröffentlichte, klingt lustig - solange man es liest ...
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| Juni 2008 |
Schaukeln, Schwebetrapeze und Muskelstärker in der Großen Frankfurter
Die Große Frankfurter? Gibt's nicht mehr, aber Schaukeln gibt es noch, Schwebetrapeze auch, die Muskelstärker, die Rudolph Haase 1911 anbot, heißen, zugegeben, heute anders.
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| Mai 2008 | Blumenfabriken
Blumen, Bouquets, ja selbst Pflanzen und Gewächse
Die meisten dieser Kunstwerkstätten gehören eigentlich zu den Erscheinungen der neueren Zeit, obgleich schon im Jahre 1770 der Kaufmann de Rieny eine italienische Blumenmanufaktur errichtete ...
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| April 2008 | Deutscher Lloyd
Versäumen Sie es nicht, Ihr Reisegepäck zu versichern!
Die Werbung des Deutschen Lloyds ist 94 Jahre alt und besitzt gerade eine bemerkenswerte Aktualität. Glücklicherweise besitzen die drei Berliner Flughäfen keine neuen Terminals, sondern funktionieren mit etwas älterer Technik besser als der neue Terminal in London Heathrow.
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| März 2008 | Blitzableiter
Die anziehende Kraft der Erde gegen die Gewitterwolke
Im Verlag Friedrich Nicolai erschien 1781 die Schrift: Beschreibung einer Zurüstung welche die anziehende Kraft der Erde gegen die Gewitterwolke und die Nützlichkeit der Blitzableiter sinnlich beweiset, verfasst von Nikolaus Anton Johann Kirchhof und James Ferguson.
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| Februar 2008 | Zur Piek-Fein-Dampfwäscherei
Gebt Wäsche aus dem Hause
Die Waschtage brachten in früherer Zeit immer allerhand Unruhe in das Haus und störten gründlich die Gemütlichkeit. Wenn sich daher die Hausfrau in steigendem Maße mit dem Gedanken vertraut macht, die Wäsche aus dem Hause zu geben ...
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| Januar 2008 | Nächtliche Sicherheit
Berliner Nachtwächter auf Streife
Sie wird, außer von den fungirenden verschiedenen Polizei-Beamten, durch die militairischen Patrouillen gehandhabt. Sie ziehen zu diesem Behufe des Abends auf die Wachen, außer der ordnungsmäßig zu einer jeden wache gehörigen Mannschaft, und diese Sicherheit wird, wenn nicht dann und wann ...
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| Dezember 2007 | Spenersche Zeitung 1755
Bittschrift eines D ... haufens
Welche Sorgen sich ein D ... haufen auf einer Berliner Straße im Jahre 1755 macht? Ist ihm heiß oder kalt, friert er womöglich, hat er Hunger? Vielleicht kümmert sich jemand um ihn. Vielleicht kommt jemand vorbei, bückt sich und ...
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| November 2007 | Um die Georgenkirchstraße
Joseph Buchhorn beschreibt Alt-Berlin
Du muß durch alte Straßen geh'n,
wo Frauen in Trupps noch zum Klatsche steh'n
und Käse-, Hering- und Zwiebelduft
aus schwarzen Kellern ins Freie pufft;
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| Oktober 2007 | Kinderspielwaaren-Fabrik Gropius
Berlin hält jeden Vergleich mit Paris aus
Ihre Erzeugnisse werden weit und breit gesucht, da sie bis jetzt in Deutschland noch keine Konkurrenten hat und ihre Preise beinah 50 Procent billiger stellt, als die französischen Fabriken. Besonders empfehlen sich die Fabrikate des Herrn Gropius dadurch, ...
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| September 2007 | Raffkes
Berlinerisch, wie es nicht im Wörterbuch steht
In den Zeiten der Raffkes wurden unzählige Witze über die Raffkes gemacht, die vor allem die Unbildung dieser rücksichtlosen Emporkömmlinge festnageln sollten und die häufig ebenfalls mit dem Klang spielten:
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| August 2007 |Jaekel's Patent-Möbel
Ausgestellt in der Armee- und Marine-Ausstellung
Für Fremdenbesuch sowie zum ständigen Gebrauch sind Jaekel's Patent-Möbel die besten der Welt. Kein sichtbares Bett am Tage und bequeme Betten für die Nacht, mit Raum für das Bettzeug. Sie glauben's nicht? Verlangen Sie die 100seitige illustrierte Preisliste gratis und franko.
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| Juli 2007 | Von Zahlen und Zeitbegriffen
„Det is’n Sauwetter! Da könnte man zwee draus machen!“
Der Berliner erzählt: Eens, zwee, dreie (...) elwe, zwelfe, dreizehn, virrzehn, fufzehn (...) zwanzij, eenunzwanzij, zweeunzwanzij (...) dreißij, virrzij, fufzij, sechzij, siebzij, achtzij, neinzij, hundert, dausend, ’ne, Milliohn, ’ne Milljarde.
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| Juni 2007 | Patentirte Kaffeemaschinen
Das große Ministerium hat dem Inhaber im Jahre 1832 ein Patent auf die von ihm erfundenen neu construirten Kaffee-, Thee- und Chokoladen-Maschinen auf fünf Jahre erteilt. Herr Löff hat dadurch seine Kunstwerkstatt auf eine sehr bedeutende Weise vermehrt, und sein Waarenlager, welches auf eine sehr geschmackvolle Weise eingerichtet ist, reiht sich auf diese Art an die vielen Magazine unserer Hauptstadt an.
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| Mai 2007 | Wie spart die Frau von heute?
Wir alle müssen in der gegenwärtigen Zeit unseren Haushalt ganz anders führen, als wir es von besseren Tagen her gewohnt sind. Die Forderung „Sparen“ klingt immer wieder an unser Ohr. Es heißt gebieterisch, mit geringeren Mitteln auszukommen, einzuteilen oder mitzuverdienen. - So vertraut der Inhalt scheint: Dieser Text stammt aus dem Jahr 1932.
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| April 2007 | Der König grüßt die Berliner
Am 21. Mai 1785 – erzählt der General von der Marwitz* – sah ich den König von der Revue zurückkommen. Er ritt ein großes weißes Pferd, ohne Zweifel den alten Condé, denn er hatte seit dem Bayrischen Erbfolgekrieg beinahe kein andres Pferd mehr geritten. Sein Anzug war wie früher auf der Reise, nur daß der Hut ein wenig besser war, ordentlich aufgeschlagen und mit der Spitze nach vorn, echt militärisch aufgesetzt.
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| März 2007 | Knopf-Fabriken
Holzknöpfe, Lederknöpfe, Perlmuttknöpfe, Metallknöpfe, Glasknöpfe ... Wo wurden sie hergestellt? Das neueste Conversations-Handbuch für Berlin und Potsdam führt 1834 einige Firmen auf. Sie lagen im Textilviertel Berlins, zwischen Kloster- und Jägerstraße. Heute liegt das Knopf-Paradies übrigens in der Zossener Straße 10. Es heißt Knopf Paul.
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| Februar 2007 | Berlinerisch
Hans Ostwald hat sich mit vielen Themen der Berliner Geschichte befasst. Gern hat er die Berliner Sprache auseinander genommen: „Berlinerisch“ heißt sein Buch über den Dialekt der Hauptstadt - oder doch nur eine Mundart, eine Mischung bloß? Diese Frage wird hier nicht geklärt, sondern zunächst einmal die Sache mit dem „ei“.
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| Januar 2007 | Berlin, der Feuerkopf
„Wasserkopf“ – schalten sie dich – du große, herrliche Stadt. Aber gewaltige Kräfte gären in dir. Zu jeder Frone geknechtete Elemente dienen deinem Tagewerke. Tiefste Gedanken denken deine Forscher. Deine Künstler weben im Schönen, deine Dichter träumen mehr.
Wieviel Gutes und Großes gebärst du? Wieviel Gutes und Edles hebt sich zum Licht in deinen Mauern!
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| Dezember 2006 | Immer an der Wand lang
Die Behrenstraße in einer Beschreibung von 1834: Da ist schon die Sprache, wohlverständlich und äußerst reizvoll, ein Vergnügen. Am 3. Dezember 1786 schloß Carl Theophil Döbbelin dort die Pforten des ersten deutschen Komödienhauses, um an anderem - heute ungemein populärerem - Ort Theater zu machen.
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| November 2006 | Stellenanzeigen
Stellenanzeigen, ein unerschöpfliches Thema ...
Was läßt sich daraus lesen? Vor einhundert Jahren trauten jüngere Menschen sich, einen Neuanfang zu wagen, ihren Beruf zu wechseln. Arbeitgeber suchten Angestellte mit besonderen Vorzügen, möglichst ohne Kinder, jung, gebildet. Jungen Herren bot man 30 Mark am Tag, der perfekten Köchin 35 Mark die Woche.
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| Oktober 2006 | Wo bleiben die Gurken?
Kommt es Ihnen nicht bekannt vor?
Die Berliner Hausfrau begab sich bisher mit sorgenvollen Ahnungen auf den Einkauf, wenn der Hausherr etwa Gurkensalat für den Abendtisch bestellt hatte ...
So beginnt der Artikel in der Vossischen vom 24. Oktober 1924. Tatsächlich geht es jedoch nicht um die „Frauen-Frage“, sondern um Wucher, um Gurken-Preis-Wucher. Ein echtes Fundtück dieser Text.
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| September 2006 |
Auch Kinderwagen brauchen einen „Passierschein“
In der altehrwürdigen Zeitung „Königlich priviligirte Berlinische Zeitung“ fanden sich Nachrichten wie diese nicht. Die Vorgängerin der Tante Voss, wie die „Vossische Zeitung“ liebevoll genannt wurde, hätte sich nicht darüber mokiert. Viele Passierscheine hat Berlin schon erlebt. Kuriose wie diesen finden Sie nur in dem Lindenblatt „Fundstücke“.
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