www.berliner-lindenblatt.de - Die Zeitung für Berliner Geschichte: Berlin-Bücher, Berlin-Chronik, Berlin-Themen, Berlin-Veranstaltungen
Startseite arrow Künste arrow Bildende Künste
Aktuelle Themen
Donnerstag, 9. Februar 2012
Startseite
Stadtführungen Berlin
Suche
Berliner Geschichte
Architektur
Berliner Straßen
Bildung
Biographien
Geschichte
Künste
Literatur
Sozialwesen
Spaziergänge
Stadtteile
Technik & Verkehr
Wirtschaft
Berlin im Überblick
Adressen / Links
Chronik Berlin
Retrospektive
Berliner Bürgermeister
Lindenblätter
Pin-up-Galerie
Kaffeehaus Berlin
Fundstücke
Berlin im Museum
Berlin erzählt
Berlin-Bücher
Bücherblatt 2008
Bücherblatt 2007
Bücherblatt 2006
Von gestern
Unverzichtbar
Register AutorInnen
Register Themen
Service
Übersicht
Themenübersicht
Presse
Impressum




| Nr. 1, September 2006 | 

Berlins geheime Denkmäler

Verwunschene Orte, verwunschene Denkmäler 

 
Von Bernd Oertwig

„Donnerwetter, da steht ja einer!“, ist der Berlin-Besucher verblüfft. Tatsächlich – da steht einer und ist nur zu finden, wenn man nach ihm sucht. Das Denkmal für E.T.A. Hoffmann an der Rückseite des Konzerthauses am Gendarmenmarkt wird fast völlig von Büschen verdeckt, direkt gegenüber dem Eckhaus Charlottenstraße / Taubenstraße, in dem der Dichter seine letzten sieben Lebensjahre verbrachte.

Ähnlich versteckt und verwunschen: Das Denkmal für Otto Fürst von Bismarck auf dem Bismarckplatz in Grunewald, ebenfalls dicht umgeben von Bäumen und Büschen. Es gehört zu den wenigen Bismarck-Denkmäler, die ihn mit Hund zeigen. Das ursprüngliche Denkmal war 1897 aufgestellt worden, 1943 verschwand Otto spurlos. Seit 1996 steht die Kopie am alten Platz.

Ganz und gar nicht versteckt: Die Büste Adelbert von Chamissos mitten auf dem Monbijouplatz. Warum ausgerechnet hier? Eine Reminiszenz an Chamissos Jugendtage. Er war als 15-jähriger Page bei Luise Friederike von Preußen im Schloss Monbijou, dessen Eingang sich an diesem Platz befand.

Am Rande des Tiergartens, in der Thomas-Dehler-Straße, blickt ein anderer Dichter aus 5,20 Meter Höhe auf die Wohnhäuser gegenüber: Theodor Fontane, im Gehrock mit Hut und Spazierstock, als „Wanderer in der Mark “. In der Nähe hat er gewohnt: Potsdamer Straße 134 c.

Wer ein Denkmal des Universal-Genies Johann Amos Comenius (1592-1670) sehen will, muß nach Neukölln. Hier steht eines im Comenius-Garten. Aber nicht nur. Ein zweites, ebenfalls in der Richardstraße, prangt auf einem Felsstein. Das Bildnis verschmilzt fast mit dem Stein.

Zurück zum Seitenfang

Zurück zum Überblick Künste