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Berliner Biographien 

Biographisches zur Berliner Geschichte


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| Oktober 2006 |


Hannah Arendt 

Ihr Anblick übt einen starken Eindruck aus. Große Augen, dunkel, voller Mund über energischem Kinn, hohe Stirn und Wangenknochen, gerade Nase – ein Lächeln, das bis in die Augen leuchtet.

 

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 | September 2006 |

 

August Wilhelm Prinz von Preußen - Rezension

Ein Prinz wie aus dem Bilderbuch: Mit Anmut und Fröhlichkeit, körperlicher Stärke und liebevoller Großmut erstaunte August Wilhelm nicht nur den Vater, sondern weckte auch den Neid seines Bruders Friedrich.

 

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 | Oktober 2006 |


Josephine Baker 

14. Januar 1926: Eine Frau reißt ganz Berlin in einen Begeisterungsstrudel. Die Stadt ist außer Rand und Band: Im Nelson-Theater am Kurfürstendamm tritt an diesem Donnerstag erstmals eine Schwarze auf, die mit ihrer Komik und ihrer Erotik verzaubert.

 

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 | November 2006 |

 

Samuel Beckett 

Freitag, der 11. Dezember 1936. Ein hoch aufgeschossener Ire steigt in Berlin aus dem Zug. Er lässt sich mit einer Taxe ins Hotel Deutsche Traube in der Invalidenstraße 32 bringen.

 

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 | November 2006 |

 

Samuel Beckett - Rezension

Vom antiken Pergamonaltar war der irische Dichter Samuel Beckett nicht sonderlich begeistert. „Altar ein scheußliches Machwerk“, notierte er am 26. Dezember 1936 in sein Tagebuch, das die Eindrücke und Stationen seiner längsten Deutschlandreise akribisch festhielt. 

 

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 | Oktober 2006 |

 

Walter Benjamin

Hat sich Walter Benjamin damals, am 26. September 1940, in der katalanischen Grenzstadt Portbou tatsächlich mit einer Überdosis Morphium umgebracht, um nicht den Nazis in die Hände zu fallen? 

 

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 | November 2006 |

 

Walter Benjamin - Rezension 

Paris, Place de Rennes Nr. 2, Papéterie, Imprimerie Souque. Hier erwirbt Walter Benjamin – vielleicht schon 1933? – ein Notizbuch, ein sehr kleines. 7 x 4,4 Zentimeter misst es. 

 

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 | Oktober 2006 |

 

Ruth Berlau 

Sie war seine Muse, seine Fotografin, seine Geliebte, seine Hölle: Ruth Berlau, mehr als zwanzig Jahre lang eine der vielen Frauen an der Seite von Bert Brecht. Geheiratet hatte der Dichter Helene Weigel.

 

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 | Februar 2008 |

 

Klara Bloch

Die durchschnittliche Internet-Recherche zu einem Thema beginnt bei Google. Die Suche nach Klara Bloch, Taxifahrerin, führt am 1. Februar 2008, zwölf Tage vor ihrem 100. Geburtstag, zuerst auf die Website der Stadt Berlin.  

 

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 | Oktober 2006 |


Hedwig Dohm 

Wer war Hedwig Dohm? „Schön war sie und reizend; klein und zierlich von Gestalt, mit großen grünlich-braunen Augen und schwarzen Haaren,“ beschreibt ihre Tochter sie. Wichtiger: Hedwig Dohm war die erste Frau, die das Wahlrecht für Frauen forderte.

 

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 | März 2007 |


 

Leonhard Euler 

Millionen von Nutzerinnen und Nutzer streifen täglich durch das Internet. Leonhard Euler kennen die wenigsten von ihnen. Das gilt auch für Berlin, wo der „Gott der Mathematik“, wie ihn sein Kollege Henri Poincaré (1854-1912) nannte, 25 Jahre lang, von 1741 bis 1766, lebte und arbeitete.

 

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 | Oktober 2007 |

 

Hans Fallada - Rezension 

Die Romane „Kleiner Mann – was nun?“(1932), „Wer einmal aus dem Blechnapf frißt“ (1934) und „Ein Mann will hinauf“ (hg. 1953) besitzen bis in die Gegenwart große Popularität. Der Mensch Rudolf Ditzen dagegen verbirgt sich hinter dem Pseudonym Hans Fallada und bleibt seinem Lesepublikum weitgehend unbekannt.

 

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 | Juli 2007 |

 

Friedrich I. 

Welch eine Berliner Geschichte: Im Alter von acht Jahren lernte der Knabe Friedrich, der der erste preußische König werden sollte, seine große Liebe kennen, die zweite Tochter seiner Tante Hedwig Sophie Landgräfin von Hessen-Kassel: Elisabeth Henriette.

 

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 | September 2006 |


Friedrich II. und das Geld 

Alarm bei Kripo und Verbrauchern. Experten schätzen, dass im gesamten Euro-Währungsgebiet rund zehn Millionen falscher Münzen im Umlauf sind. Tendenz steigend.

 

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 | November 2006 |

 

Friedrich II. und seine Hunde 

Harter Kriegsherr, kompromissloser Herrscher – und doch ein Mann mit Seele. König Friedrich II. (1712 – 1786) eignete sich weder zu Lebzeiten noch aus historischer Retrospektive zu einem, der sich in schlichte Schubladen stecken lässt.

 

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 | Januar 2007 |


Clara Grunwald 

Ein ernstes Gesicht, der Anflug eines Lächelns um den Mund, die Lider unter schwarzen Augenbrauen leicht gesenkt: Clara Grunwald strahlt Ruhe aus. Die Art, wie sie den Kopf auf die Hand stützt, verrät viel Disziplin und etwas Eleganz.

 

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 | September 2006 |


Mata Hari  

Tänzerin und Spionin, ewige Lügnerin und Kurtisane, am Ende eine tragische Figur: Die Agentin H 12 wird wegen Verrats von den Franzosen 1917 erschossen. An einem Märzabend 1903 erfindet Margaretha Zelle, geboren in Holland, die Kunstfigur Mata Hari.

 

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 | September 2006 |

 

Fanny Hensel 

Sie war eine Tochter aus gutem Hause. Und doch kam sie als Flüchtling nach Berlin. Am 14. November 1805 kam Fanny Hensel als Fanny Caecilia Mendelssohn in Hamburg in der Großen Michaelisstraße zur Welt.

 

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 | Juni 2007 |

 

Fanny Hensel - Rezension

Über Köln, Düsseldorf und Aachen, Lüttich, Namur und Valenciennes reiste die Komponistin im Sommer 1835 von Berlin nach Paris. Zweieinhalb Monate lang lebte sie mit ihrem Mann, dem Maler Wilhelm Hensel, dem Sohn Sebastian und der Schwägerin Minna „aus den Koffern“.  

 

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| Oktober 2007 |

 

Theodor Hosemann

Seine Bilder bevölkern die Literatur des Berliner Biedermeier, Vormärz und Nachmärz. Die Bücher Adolf Glassbrenners, E. T. A. Hoffmanns und Ernst Moritz Arndts kamen ohne seine Graphiken kaum aus.

 

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 | Oktober 2007 |

 

Die Humboldts - Rezension

Von „Schloss Langweil“ in Tegel bis nach „Preußisch Arkadien“ zieht sich ein Reigen von Erzählungen über das Leben der Familie Humboldt, der die Stadt Berlin, der Staat Preußen und in der Person des Forschers Alexander von Humboldt die ganze Welt viel zu verdanken haben.

 

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 | Mai 2007 |

 

Irmgard Keun

Sie ist 26 Jahre alt, schreibt einen Roman, der den etablierten Kollegen die Tränen in die Augen treibt – vor Vergnügen - die geborene Berlinerin Irmgard Keun. In der Meineckestraße 6, Berlin-Charlottenburg, steht ihr Elternhaus, in dem sie am 6. Februar 1905 zur Welt kommt.

 

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 | Januar 2007 |


Jochen Klepper 

Am Montag, den 18. Dezember 2006 würdigte die Kirchengemeinde Mariendorf die Familie Klepper mit der Enthüllung einer Gedenktafel an ihrem Gemeindehaus. Am 18. Dezember 1938 war Johanna Klepper vom jüdischen zum evangelischen Glauben übergetreten.

 

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 | Februar 2007 |

 

Hildegard Knef 

Am 1. September 1939 beginnt der Zweite Weltkrieg mit den Schüssen in der Danziger Bucht. Hildegard Knef geht noch zur Schule. Mitten im Krieg – 1942 – erhält sie die mittlere Reife und einen Ausbildungsvertrag im Trickfilmatelier der Ufa-Werbefilmabteilung.

   
 

 | September 2006 |

 

Krücke 

Er war Berlins größte Pfeife – und das im positivsten Sinne des Wortes. Reinhold Habisch, den alle nur „Krücke“ nannten, weil er im Berliner Sportpalast mit seinen gellenden Pfiffen aus dem »Praterwalzer« den legendären „Sportpalastwalzer“ gemacht hat.

 

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 | Juni 2007 |

 

Franz Krüger - Lebenslauf

Er malte und zeichnete sehr gern Pferde und Hunde - Motive, die seiner persönlichen Neigung zu diesen Tieren entsprangen -, Jagdszenen und Paraden. Krüger porträtierte Schadow und Menzel, Humboldt und den Knaben Otto von Bismarck.

 

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Agathe Lasch - Rezension 

Agathe Lasch will Germanistik studieren. Professor Gustav Roethe verweigert ihr den Zutritt zu seinen Vorlesungen an der Friedrich-Wilhelms-Universität Unter den Linden und zwingt die entschlossene junge Frau, ihre Heimatstadt Berlin zu verlassen.

 

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 | Dezember 2006 |


 

Liebermann-Familie - Rezension 

Was waren das für die Zeiten, in denen ein Maler in Berlin lebend, auf die Frage, wo er wohne, antwortete: „Gleich wenn Sie reinkommen links.“ Es passte zu dem Maler, in dieser Weise mit seiner Popularität zu kokettieren.

 

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 | Juni 2007 |

 

Max Liebermann - Rezension

Dass sich das Rauhbein Liebermann im Haus am Pariser Platz eingeengt fühlte, können Menschen, die eine Zweizimmerwohnung bewohnen, kaum nachempfinden, den Traum des Malers vom großen Garten, den andere pflegen, schon eher.  

 

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 | Dezember 2006 |

 

Louis Ferdinand - Rezension 

Der wegen seiner Schönheit, seiner musikalischen Hochbegabung und seines Charmes allseits bewunderte Prinz warf sich mit ebenso großer Leidenschaft in das Schlachtgetümmel wie in neue Liebesabenteuer.

 

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 | März 2007 |

 

Rosa Luxemburg 

Mathilde Jakob war fasziniert von dieser Frau und beschrieb die Begegnung mit Rosa Luxemburg als ein „Glück“. Keine zweite Frau machte auf sie solch einen tiefen Eindruck.

 

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 | Januar 2007 |


Mendelssohn-Familie - Rezension 

Alle zwei Jahre gibt die in Berlin ansässige Mendelssohn-Gesellschaft die Mendelssohn-Studien heraus. Die Aufsätze der letzten Ausgabe aus dem Jahre 2005 wählten Hans-Günter Klein und Christoph Schulte aus.

 

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 | Januar 2007 |

 

Moses Mendelssohn - Rezension

Am 30. August des Jahres 2004 brachen sie auf. Wolfgang Holtz und Klaus-Dieter Wille wanderten vom Ort des Geburtshauses Moses Mendelssohns in Dessau nach Berlin und fragten: Wie kam Herr Moses aus Dessau nach Berlin?

 

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 | September 2006 |

 

Martin Munkácsi 

Ein Mann liegt auf dem Rücken im Wasser. Er trägt einen einteiligen Badeanzug. Was er durch seine Brille im Sucher seiner für heutige Verhältnisse unförmig großen Kamera sieht, bleibt dem Betrachter verborgen.

 

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 | Dezember 2006 |


Julius Pintsch 

Vom Klempner zum Fabrikbesitzer: eine typische Berliner Karriere in der Aufbruchstimmung der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie begann am 26. April 1843 am Stralauer Platz, in einem Keller des Hauses Nr. 4. Hier arbeitete Julius Pintsch.

 

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 | September 2006 |


Ernst Reuter 

Man muß sie einmal gehört haben, diese Stimme, die in höchster Erregung, heiser schon, die Worte hinausschrie: „Ihr Völker der Welt, ihr Völker in Amerika, in England, in Frankreich, in Italien! Schaut auf diese Stadt ...“

 

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 | Oktober 2006 |

 

Joachim Ringelnatz 

Mit dem Gedicht von der Nachtigall am Sachsenplatz schuf Joachim Ringelnatz dem Sachsenplatz im Charlottenburger Westend ein literarisches Denkmal. Ringelnatz wohnte bis zu seinem Tod 1934 direkt am Sachsenplatz ...

 

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 | Dezember 2006 |



Georg Salter 

Die Schrift geht quer über das Papier: Von einem einfachen Mann wird hier erzählt, der in Berlin am Alexanderplatz als Straßenhändler steht. - Blau kommt es vom Buchrücken auf beide Einbanddeckel, in Wasserfarbe, eine gepinselte Fläche, streng geteilt durch weiße Linien, darin: „Alfred Döblin, Berlin Alexanderplatz. Die Geschichte des Franz Biberkopf.“

 

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 | Mai 2007 |

 

Karl Friedrich Schinkel - Rezension 

Baubeamte und Städtebauer, Lehrer und Selbstdarsteller: Schinkel war weit mehr als ein Architekt. Rastlos und arbeitswütig war er und der einzige Künstler, nach dem eine ganze Epoche benannt wird, als Schinkelzeit. Die Bezeichnung trifft tatsächlich häufig besser den Charakter der Zeit zwischen den Napoleonischen Kriegen und der Revolution von 1848.

 

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 | November 2006 |

 

Cioma Schönhaus 

Ein Entlassungsschein der deutschen Wehrmacht. Cioma Schönhaus soll das Passbild austauschen und den Stempel auf dem Foto ergänzen. Es ist 1942 die erste Arbeit eines zwanzig Jahre alten Grafikers im von den Nazis beherrschten Berlin.

 

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 | November 2006 |

 

Louise Schroeder 

Berlin, 14. April 1947. Der regierende Oberbürgermeister von Berlin, Otto Ostrowski (SPD), scheint überfordert.
Franz Neumann (SPD) erklärt im Rundfunksender RIAS (Radio im amerikanischen Sektor), die Wahl müsse nun auf einen Mann fallen, „der politische Erfahrung besitzt und genügend charakterliche Festigkeit mitbringt, um mit allem Widerstreit der Gegenwart fertig zu werden.“

 

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 | November 2006 |

 

F. Albert Schwartz 

Ines Hahn ist begeistert. Die Kuratorin der Ausstellung „Camera Berolinensis. Das Berliner Album des Fotografen F. Albert Schwartz 1836-1906“ hat sich in das Werk des Berliner Photographen F. Albert Schwartz vertieft, wie kaum jemand zuvor.

 

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 | Dezember 2006 |

 

James Simon - Rezension 

Zwischen der Profilaufnahme Nofretetes und dem Bildnis eines jungen Mannes von Giovanni Bellini blickt der alte Mann durch randlose Brillengläser, tadellos gekleidet, den Kopf etwas geneigt. James Simon, Mäzen und Menschenfreund. 

 

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 | Januar 2007 |

 

Carmen Sylva 

Im Brockhaus ist sie nicht zu finden: Carmen Sylva, die Schriftstellerin. In Berlin gab es eine Straße mit ihrem Namen, die Stadt Neuwied, in deren Nähe ihr Geburtsort Schloss Monrepos liegt, benannte einen Garten nach ihr. Straßenbenennungen haben oft skurrile Ursprünge. Was hatte die Neuwieder Dichterin mit Berlin zu tun?

 

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 | Dezember 2007 |


Bruno Taut - Berlin im Museum 

Das Märkische Museum am Köllnischen Park in Mitte hat einen Ausstellungsraum dem Architekten Bruno Taut (1883-1938) und dem Neuen Bauen in Berlin gewidmet. Photographien, Architekturmodelle, Originalmobiliar und ein Film würdigen das Wirken dieses für Berlin und seine Bevölkerung so wichtigen Architekten.

 

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 | März 2007 |

 

Bruno Taut - Rezension

Als vor einhundert Jahren der Deutsche Werkbund gegründet wurde, gehörte er zu den ersten Mitgliedern: Bruno Taut, der Weltbaumeister, der in Berlin zehntausende Wohnungen hinterließ. „Architekt, Stadtplaner, Designer, Humanist, Idealist, Sozialreformer, Utopist und vor allem Künstler“ war er.

 

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 | November 2006 |

 

Leonhard Thurneysser 

Er war Goldschmied und Landsknecht, Schriftsetzer und Bergwerksunternehmer, Magier und Alchimist. Manchen Zeitgenossen galt Leonhard Thurneysser als Betrüger und Hochstapler.

 

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 | März 2006 |

 

Heinrich von Treitschke 

Treitschke wäre lieber Politiker geworden. Fast völlige Taubheit hinderte ihn daran. Sein überragender Erfolg als Staatswissenschaftler verschaffte ihm mit 29 Jahren eine Professur an der Freiburger Universität, trotz seiner Schwerhörigkeit.

 

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 | Januar 2007 |


 

Claire Waldoff 

Ein Auftritt im Hosenanzug? Nein, das war vor einhundert Jahren keine angemessene Kleidung für eine Frau, auch nicht auf der Bühne, auch nicht in Berlin. Die kesse Göre auf den Brettern des Kabarett-Theaters Roland von Berlin erhält einen strengen Verweis.

 

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 | August 2007|

 

Hans Joachim von Zieten

„Platz da, und Zieten aus dem Busch!“, lautet die erste Zeile des Gedichts „Die Attacke“, das Detlev von Liliencron dem preußischen General Hans Joachim von Zieten als dichterisches Kompliment widmete.

 

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