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| Nr. 27, November 2008 |
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Aktuelles zur Berliner Geschichte
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Frühere Ausgaben der Rubrik Aktuelles finden Sie im Archiv
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Mönche in der Zimmerstraße
30.11.08 | In der Zimmerstraße Nr. 90/91 hält von Montag bis Sonnabend von 11 bis 18 Uhr die Daad-Galerie die Türen offen für die Ausstellung „Interstitial: 24 Faces an the 25th Frame“. Die pakistanische Künstlerin Shahzia Sikander, die seit 1994 in New York lebt, zeigt bis zum Nikolaustag als Stipendiatin des Berliner Künstlerprogramms Porträts von Mönchen aus Laos. Ihren Werken folgen ab 13. Dezember die von Sarah Crowner und Paulina Olowska.
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Steffi, Ida, Einstein und die Geschichte von Panama
29.11.08 | Nicht alle zusammen an einem Abend und in einem Stück, aber nacheinander sind sie auf der Bühne des Kindertheaters Atze im Wedding - gleich am U-Bahnhof Amrumer Straße - zu sehen. Einstein war schon. Steffi und der Schneemann, Oh wie schön ist Panama, Ben liebt Anna und Die kleine Meerjungfaru stehen noch bis Ende des Jahres auf dem Programm.
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Gegen Wintermelancholie hilft nur die Novemberkolonie
28.11.08 | An drei Tagen, von heute an, zeigen die Galerien der Kolonie Wedding ihre Kunst, ihre Räume, kurzum: ihre besten Seiten. KünstlerInnen aus vielen Nationen, die in der Kolonie ein temporäres Zuhause finden. Vor der Stephanuskirche Kirche, Soldiner Straße Ecke Prinzenallee, baut sich der multikulturelle Wintermarkt auf, am Sonnabend von 11 bis 17 Uhr.
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Berliner Mittelalter im Mitte Museum
25.11.08 | Gebuddelt wird in Berlin an allen Ecken und Enden, gegraben wird in Cölln. Der Petriplatz, Jahrzehnte lang ein Parkplatz, erwacht fast wieder zum Leben, dem Dominikanerkloster liefen die Totengebeine fort, wenn denn noch welche da wären, so weit hat man es aufgerissen. Die Funde, Tongefäße, Perlen und Geräte, sind im Palais am festungsgraben zu sehen, in dem das Mitte Museum einen Raum besetzt.
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Kommen Sie ins Warme!
24.11.08 | Es ist kalt geworden, bitterkalt. Für alle Menschen, die jetzt kein Dach über dem Kopf haben, gibt es Hilfsangebote in Berlin. In der Marienkirche gab es am Wochenende eine schöne Tafel für obdachlose Menschen, gleich an der Orgel, mit einem Blick durch das Kirchenschiff. Die Notübernachtung Franklinstraße bietet ein Bett für die Nacht, auch für mehrere Nächte, ein warmes Essen und ein gutes Gespräch.
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Berliner Kneipenluft
23.11.08 | Immer den Frauen nach bewegen sich die Stdatführungen durch Berlin, wenn Beate Neubauer auf Frauentouren geht. Badstübnerinnen und Höckerinnen, 90 Jahre Wahlrecht für Frauen und über den Berliner Weihnachtsmarkt. Am Freitag, den 28. November, heißt die Tour: Kneipenkultur. Schankmädchen, Prostituierte, Kellnerinnen, Wirtinnen.
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Der November, ein nachdenklicher Monat
22.11.08 | Durch die Randale der SchülerInnen ist die Ausstellung der Humboldt-Universität ins Gespräch gekommen. Mehrere Einrichtungen widmen sich dem Thema der Enteignung jüdischer Unternehmen und Privathaushalte im nationalsozialistischen Deutschland. „Verraten und verkauft“, eine Ausstellung des Aktiven Museums zeigt Entrechtung und Vernichtung anhand von sechzehn Unternehmen im Foyer der Humboldt-Universität.
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Martin Held zum Beispiel
21.11.08 | Kein Star, so schreibt die Akademie der Künste, sei Martin Held gewesen und widmet ihm zum 100. Geburtstag eine Ausstellung im alten Haus im Hanseatenweg. Recht so. Kein Held, sondern ein Romantiker sei Wilhelm Kempff, der Pianist, gewesen. Zu sehen im Kutschstall des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte.
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Der Wedding kommt anders!
18.11.08 | Der Wedding, also, alles das an Stadtteilen, was mal den Bezirk Wedding bildete, sei wohl auf dem Weg, eine „Marke“ zu werden, so wie Kreuzberg es einmal war ... Haben wir Sie richtig verstanden, Frau Junge-Reyer? In die Uferhallen hatte die SPD heute abend eingeladen, um über die Zukunft der Badstraße zu diskutieren. Und? Probleme über Probleme. Aber? Probleme sind Lösungen. :-) Der Wedding macht's vor.
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Wer kennt das Palmenhaus im Humboldthain?
15.11.08 | Auf der Einladungskarte prangt es: Das Palmenhaus im Humboldthain, aufgenommen von Hermann Rückwardt, 1889. Rückwardt, einer der gefragtesten Architekturphotographen seiner Zeit ist ab Sonntag, den 16. November, zum Monat der Fotografie im Mitte Museum in der Pankstraße zu sehen. Dazu andere Aufnahmen, die Sigrid Schulze zu einer Kabinettausstellung vereint hat.
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Auf der Suche nach Synagogen fand er Feuerwachen und Handelslager
13.11.08 | Seltsam, was aus Gotteshäusern alles werden kann. Die Kamera von Wojciech Wilczyk hält Synagogen fest, besser gesagt: Häuser, die einmal Synagogen waren. Der Photograph, geboren 1961, gilt als Realist. Das muss er sein. Die Architektur wird zum Vehikel der Erinnerung ... Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum.
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Vom Ausverkauf jüdischen Eigentums
9.11.08 | Michael Verhoeven hat auf der Grundlage von Forschungen Wolfgang Dreßens einen Dokumentarfilm gedreht, der die Plünderung jüdischen Eigentums durch Finanzbeamte, die Auktionen durch die bekanntesten Häuser, die Verwertung der Nachbarn zum eigenen Nutzen zeigt: Menschliches Versagen. Klaus Staeck und Lothar C. Poll begleiten die Erstaufführung zum Gedenken an die Novemberpogrome heute vor siebzig Jahren.
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Es ging nicht um Kristall, um Menschenwürde ging es und um ihre Dekonstruktion
7.11.08 | Es gibt Tage, die wiederholen sich jedes Jahr und jedes Jahr tun sie weh. Daniel Hope, Klaus Maria Brandauer, Sol Gabetta & Sebastian Knauer, Hélène Grimaud, Patrice, Menahem Pressler, Thomas Quasthoff & Justus Zeyen, Max Raabe & Christoph Israel ... Alle Namen passen hier nicht hin, passen nicht auf den Handzettel: Alle wollen das Eine: Tu was! - in Erinnerung an die von den Nationalsozialisten als „Kristallnacht“ verhöhnte Nacht des 9. November. Am 9.11., 20 Uhr, Flughafen Tempelhof.
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Wenn Männer weinen ...
6.11.08 | muss es einen besonderen Anlass geben. Gibt es: Barack Obama ist zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt worden. Solch intensive Gefühle in aller Öffentlichkeit wie zu diesem Anlass sind vielleicht vor 18 Jahren, anlässlich der Entlassung Nelson Mandelas, gezeigt worden. Glückwunsch an den erfolgreichen Kandidaten. Der 6. November 2008 wird als ein besonders guter Tag in die Geschichte der USA eingehen.
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Gleisdreieck ... da war doch was ...
5.11.08 | Alteingesessene West-BerlinerInnen, geborene BerlinerInnen, hören es nicht gern, wenn vom alten Westen die Rede ist, vom alten West-Berlin. Aber wenn aus der eisernen Kohlereserve des Senats aus kalten Kriegszeiten Landart wird, muss mal die Rede vom alten Westen sein dürfen. Das Deutsche Technikmuseum zeigt anlässlich des Monats der Fotografie die Spurensicherung von Karina Raeck und Gary Rieveschl auf dem ehemaligen Anhalter Güterbahnhof: unbedingt sehenswert.
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Bruno Taut für 5000 Euro, Paul Scheerbart für 750
3.11.08 | Der Hof des Zeughauses, zum Schlüterhof mutiert (da das Berliner Schloss nicht mehr steht, wo sich der Hof dieses Namens befand, und das Haus, was das Schloss werden soll, keinen Schlüterhof haben kann), gewährt am Wochenende der Antiquariatsmesse liber Berlin (auch gewöhnungsbedürftig) Unterkunft. Wer hier fündig wird, muss ein klein wenig tiefer in die Tasche greifen. Aber Bücher verlieren momentan nicht so schnell ihren Wert wie andere Anlagen.
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Fotografie ohne Ende
2.11.08 | Im Achterpack geht's in die Uferhallen: Am Sonnabend, den 8. November, 19 Uhr, eröffnen Moritz von Dülmen und Thomas Friedrich die Ausstellungen zum Monat der Fotografie in den Uferhallen im Wedding, genau gesagt am Gesundbrunnen, gegenüber von der Luisenbad-Bibliothek. Die schöne Bibliothek wurde geschrumpft, damit der Wedding auch noch Fotografie genießen darf.
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Der 3. Europäische Monat der Fotografie feiert Berlin
1.11.08 | Walter Momper, Jörn Merkert und Thomas Friedrich eröffnen in der Berlinischen Galerie, dem Landesmuseum für moderne Kunst, Fotografie und Architektur die große Schau der Fotografen. „Mutations II - Moving Stills“, „Hans Robertson. Die Berliner Jahre. Fotografien 1926-1933“ und „So weit kein Auge reicht. Berliner Panoramaforografen 1949-1952“ sind bis zum 2. und 16. Februar zu sehen.
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- © gerhild komander 11/08 -
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