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| Nr. 28, Dezember 2008 |
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Aktuelles zur Berliner Geschichte
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Frühere Ausgaben der Rubrik Aktuelles finden Sie im Archiv
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Der Weihnachtsengel macht sich aus dem Staub
31.12.08 | Kann es sein, dass wir genug haben vom alten Jahr? Der Palast ist weg, das Schloss lässt auf sich warten und vertreibt uns mit dieser blödsinnigen Kunstkiste gar nicht die Zeit. Im Jahr 2009 jährt sich der Fall der Mauer, die Friedliche Revolution zum zwanzigsten Mal. Da begeben wir uns ohnehin mal raus aus der biederen Mitte, hinein ins Vergnügen und denken uns Jahre zurück, als die Welt wieder in Ordnung zu sein schien ...
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Fröhliche Weihnachten
24.12.08 | Ruhig wird es heute, wenn die Geschäfte mittags schließen. Gegen nachmittag wird es noch ruhiger auf den Berliner Straßen, gegen Abend wird es still. Und wenn dann ab neun Uhr abends etwas Bewegung in die Stadt kommt, wissen Alle, jetzt werden noch Besuche gemacht, jetzt wechselt die Jugend vom Elternhaus zum Tanzclub, der Vater von der Erst- zur Zweitfamilie, das Paar von seinen zu ihren Eltern.
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Hilfe zum Fest
23.12.08 | Viel zu viele Menschen schaffen den gesunden Umgang mit alkoholischen Getränken nicht. Es gibt viele Ursachen dafür, dass Menschen zu Alkohol, Medikamenten, illegalen Drogen greifen und sich und anderen schaden. Nehmen Sie das Angebot an! Mit der ambulanten Therapie der Caritas lassen sich verschüttete Fähigkeiten und Stärken wiederentdecken: Große Hamburger Straße 18, Mitte, Telefon 666 33 437.
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Weihnachten in den Dörfern Berlins
22.12.08 | Letzte Chance! Für den Bummel mit Glühwein und Bratwurst, Kaffee und Crêpes. Wer vor lauter Mitte-Märkten noch nicht auf den Spandauer Weihnachts-markt fand, dem und der sei's dringend - und nur zu Ihrem Vorteil - geraten. Er zählt zu den schönsten Weihnachts-märkten der Berliner Geschichte. Schnee ist nicht zu erwarten zu den Weihnachtstagen. Um so lieber sind den SchlittschuhläuferInnen die Eisbahnen.
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... für Herz, Geist und Seele
19.12.08 | Im Café am Ufer, am Pankeufer, Wedding, gibt es in unmittelbarer Nachbarschaft der Uferhallen noch bis zum 21. Dezember Programm. Pasend zur Weihnachtszeit ist das Thema Heilung - hier ist an den Heiland zu denken. Clemens Kuby - Heilung das Wunder in uns - und Rüdiger Dahlke - Selbsterkennung - sind per DVD zu sehen. Steigert sicher nicht nur im Wedding das vorweihnachtliche Wohlbefinden.
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Stadtbibliothek Berlin: Zugang „J“
18.12.08 | Im Foyer der Berliner Stadtbibliothek, Breite Straße 34, Mitte, werden die geraubten Bücher der Bibliothek ausgestellt. Hehlerware wird der Öffentlichkeit gezeigt, einem Publikum, dass diese Bücher bereits ausleihen, benutzen konnte. Hehlerware in einer Berliner Bibliothek? Ja, natürlich, möglich durch eine Art vielfachen Raubmords, den an den Berliner Jüdinnen und Juden. Schließlich landeten auch ihre Bücher geordnet, sortiert, in Lagern. Die Stadtbibliothek zeigt diese Bücher in einer Ausstellung.
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Pfadfinder der Moderne
13.12.08 | Ein verhangener Himmel draußen animiert vielleicht, die leuchtenden Landschaften Walter Leistikows im Bröhan-Museum anzuschauen. Keine „Änderung oder Neuerung im Künstlerleben“ Berlins habe es gegeben, „ohne daß Leistikow als Pfadfinder in der vordersten Reihe anzutreffen gewesen wäre ...“, schrieb Lovis Corinth in seiner Biographie des Freundes.
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Bringen Sie warme Socken mit!
12.12.08 | Die Hälfte der Türen des Adventskalenders sind noch geschlossen. Im Sprengelkiez gibt es hinter den Türen durchaus außergewöhnliche Überraschungen. Sie können Nachbarn kennenlernen, Wohnungen im Kiez, Weihnachtsbräuche aus Afrika. Am Sonnabend lädt die Gruppe Aktiv im Kiez ins Spprengelhaus, Sprengelstraße 15. Ab 18 Uhr gibt es Musik - und das Programm für die zweite Hälfte des Kalenders.
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Schuld war nur der Bossa Nova ...
10.12.08 | Die alte Gaststätte Ufereck im Wedding ist nicht mehr da, aber an ihrem Elternhaus in der Thurneysserstraße am Amtsgericht Wedding gibt es eine Gedenktafel für Schlagerstar Manuela. Das Kleine Theater am Südwestkorso in Friedenau hat - wie sollte es anders sein - großen Erfolg mit der Geschichte von Manuela und ihrer erstaunlichen Karriere vom Wedding nach Las Vegas.
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Wenn Frauen photographieren
7.12.08 | ... wird immer häufiger eine Ausstellung daraus. So nun auch mit den Arbeiten von Thea Sternheim (1883-1971), die eine enge Freundschaft mit Gottfried Benn verband, die Frieda Riess begegnete und Porträts von Klaus Mann, Pamela Wedekind, Annette Kolb, Charlotte Wolff, André Gide hinterließ. Das Verborgene Museum in der Schlüterstraße gibt dem Werk Raum.
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Schlimmer als Braunschweig kann es nicht werden
6.12.08 | Das Berliner Schloss, so ist zu lesen, werde wieder aufgebaut. Es wird dann Humboldtforum heißen, aber nicht, weil es als Erweiterungsbau der Humboldt-Universität dienen soll. Der Entwurf des italienischen Architekten Franco Stella überzeugte die Jury, aber gebaut wird, wie wir wissen, noch nicht. Sonst wäre ja die Investition in die blaue Kunstkiste ganz und gar hinausgeworfenes Geld.
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Mathematik vom Feinsten
4.12.08 | Die GeisteswissenschaftlerInnen kokettieren gern damit, dass sie sie nicht beherrschen, heißt es. Stimmt nicht. Sie könnnen sich bloß nicht in die Höhen der Mathematik denken. Damit das nicht so bleibt, hat sich die Akademie der Wissenschaften zum Jahr der Wissenschaften dreier Wissenschaftler versichert, die es verstehen, einen Bogen zu schlagen von der exakten zur freien Wissenschaft. Heute abend zum letzten Mal.
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Holz nicht nur als Tannenbaum
3.12.08 | Wenn der Schnee liegen bliebe, wäre der Spaziergang durch den Botanischen Garten so recht passend zur Adventszeit. Wenn die Wege aber zu feucht und rutschig sind, passt der Besuch der neuen Ausstellung besser: „Ackern, Flößen, Jagen“ heißt sie und erzählt davon, wie sich die Menschen in Brandenburg Pflanzen, vor allem das Holz, und Tiere nutzbar machten, bevor die Industrialisierung die Lebensumstände auf den Kopf stellte.
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Welche Stadt hat mehr Weihnachtsmärkte als Berlin?
1.12.08 | „Gibt's nicht, geht nicht?“ Geht. Berlin hat die meisten Weihnachtsmärkte weltweit, denn Berlin hat die meisten Plätze in der Innenstadt und die meisten Bezirksverordneten, und jede(r) hat seinen eigenen Weihnachtsmarkt? Na ja, stimmt nicht ganz, aber fast. Wie Sie zu den 61 Weihnachtsmärkten der Hauptstadt gelangen? Am besten mit der U-Bahn, denn die Straßen besetzen bereits die Weihnachtsmänner.
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